„Geld ist wie Dung. Man muß es streuen, oder es stinkt.“ (Jean Paul Getty)

Mit diesem Fazit endete ein interessanter Vortrag zur Geldanlage für die Schüler der Klasse 8c bei ihrer zweiten Betriebserkundung im Rahmen des BWR-Unterrichts. Im Vorfeld erhielten wir bereits interessante Einblicke in die Arbeit einer Bank und es wurde grundsätzlich erklärt, welche Möglichkeiten es für Jugendliche gibt, Geld anzulegen. Dabei spielt das „magische Dreieck der Geldanlage“ eine wichtige Rolle, das die Ziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität umfasst. Unter diesem Aspekt wurden verschiedene Anlageformen wie Tagesgeld, Festgeld oder Wertpapiere vorgestellt und verständlich erklärt. Ein Ausblick in die Welt der ETFs und Kryptowährungen rundete den ersten Kontakt der Schüler mit dem Thema Kapitalanlage ab.

Frisch gestärkt mit Butterbrezen und Erfrischungsgetränken lauschten die Jungs dem zweiten Schwerpunkt des Vormittags: die Ausbildung zum Bankkaufmann. Wir erfuhren, welche Aufgaben man in diesem Beruf übernimmt, welche Voraussetzungen wichtig sind, wie die Ausbildung abläuft und dass grundsätzlich im Vorfeld ein Praktikum empfohlen wird.

Zum Abschluss der Erkundung durften wir noch einen besonderen Bereich der Bank besichtigen, nämlich den Raum mit den Schließfächern, der beeindruckend gesichert ist. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch, dass die Bank nicht weiß, was die Kunden in ihren Fächern verwahren, außer im Schließfach 153, das zu Demonstrationszwecken geöffnet wurde und eine süße Überraschung für die Schüler bereithielt.

Andreas Bäumel