Als eine von 77 Schulen in Bayern hat die Staatliche Realschule für Knaben Neumarkt  erstmals das Berufswahl-Siegel verliehen bekommen. Die Auszeichnung würdigt den herausragenden Einsatz der Schulen für eine erfolgreiche Berufliche Orientierung ihrer Schüler.
Vertreter des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) haben der Realschule und den anderen ausgezeichneten Schulen aus den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz am vergangenen Montag bei einer feierlichen Veranstaltung in Amberg ihre Siegel-Plakette überreicht.

„Mit dem Berufswahl-Siegel zeichnen wir bayernweit Schulen mit einem hervorragenden Angebot und vielfältigen Aktionen zur Beruflichen Orientierung aus. Damit stärken wir die berufliche Bildung an unseren Schulen weiter und vertiefen die Partnerschaft von Schule und lokaler Wirtschaft“, betont die bayerische Kultusministerin Anna Stolz. Ziel sei es, Schülern den Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern. „Allen zertifizierten Schulen gratuliere ich herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedanke mich bei den Lehrkräften für ihr tolles Engagement.“

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft verleiht das Berufswahl-Siegel an Schulen, die sich in besonderem Maße für die berufliche Zukunft ihrer Schüler einsetzen.

Die KRS beweist in herausragender Weise, wie Berufsorientierung nicht nur gestaltet, sondern gelebt wird. Von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe entfaltet sich ein systematisch aufgebautes, langfristig angelegtes Konzept, das durch klare Strukturen, viel Engagement und eine breit aufgestellte Lehrerschaft getragen wird.

Jahrgangsübergreifende Wahlfächer sowie praxisnahe Projekte schaffen Erfahrungsräume, in denen die Schüler ihre Potenziale entfalten können. Digitale Kompetenzen, etwa durch Peer-Learning zwischen den Jahrgangsstufen mit iPads, ergänzen dabei wirkungsvoll die klassischen Elemente wie Bewerbungsmappen oder Betriebsbesichtigungen.

Die Berufsorientierung ist an der Knabenrealschule fest in der Schulfamilie verankert, wird reflektiert weiterentwickelt und orientiert sich an externen Qualitätsmaßstäben.

Die Entscheidung, welche Bewerbungen erfolgreich sind, treffen über 200 ehrenamtliche Vertreter von Schulen und Unternehmen, der Agentur für Arbeit sowie der Kammern und Universitäten.